Richtig Rasen mähen - so funktioniert's

Regelmäßiges Rasenmähen hält deinen grünen Teppich gesund. Für ein schönes Ergebnis gilt es einige Punkte zu beachten.

Das Einmaleins des Rasenmähens

Ein regelmäßig gemähter Rasen ist ein schöner Rasen. Wir verraten dir, worauf es beim Rasenmähen ankommt.

Wie oft mähen?

Alle sieben Tage solltest du zum Rasenmäher greifen und den grünen Teppich in deinem Garten stutzen. Im Mai und Juni musst du öfter mähen, da die Gräser in diesen Monaten besonders schnell wachsen.

Welche Schnitthöhe ist optimal?

Für die meisten Rasenflächen sind 4 Zentimeter Schnitthöhe perfekt. 5 Millimeter mehr oder weniger sind auch kein Problem.

Tipp: Liegt dein Rasen eher im Schatten, lässt du ihn lieber einen Zentimeter länger, damit die Gräser ausreichend Sonnenlicht aufnehmen können. Im Herbst solltest du den grünen Teppich generell bei 5 Zentimetern halten, wegen der nachlassenden Lichtstärke. Auch während anhaltender Hitze- und Trockenphasen im Sommer sind längere Halme gut. Sie beschatten den Boden besser, sodass er nicht so schnell austrocknet.

Wie viel Gras pro Mähvorgang abschneiden?

Halte dich hier an die bekannte "Ein-Drittel-Regel". Schneide also nie mehr als ein Drittel der Blattmasse deines Rasens ab. Diese Regel gilt auch, wenn du den Rasen wegen eines Urlaubs längere Zeit nicht mähen konntest. Kürze ihn niemals radikal, sondern schrittweise auf seine übliche Höhe herunter.

Hinweis: Schneidest du zu viel ab, dauert es oft lange, bis sich die Triebe erholen und neu austreiben. In der Folge wird der Rasen lückig und empfindlicher bei Trockenheit.

Tipps für ein schönes Mähergebnis:

- Ein sauberer Schnitt gelingt nur, wenn das Messer deines Rasenmähers auch scharf genug ist. Wirkt es stumpf? Dann lass es besser von einem professionellen Schärfdienst nachschleifen (mindestens einmal pro Jahr sinnvoll, idealerweise im Winter).

- Je höher die Motordrehzahl beim Mähen ist, desto rasanter rotiert das Messer und desto sauberer wird der Schnitt.

- Nutze die ganze Schnittbreite deines Rasenmähers. Dadurch bist du schneller fertig und erzielst ein einheitlicheres Schnittbild.

- Für eine übergangslose und streifenfreie Fläche sollte der Rasenmäher fortlaufend eine Radbreite in die Mähspur hineinragen.

- Bewege dich beim Mähen immer nur auf der gemähten Fläche. Platt getretenes Gras richtet sich nur langsam auf. Dadurch kann es zu einem unregelmäßigen Mähergebnis kommen.

- Keinesfalls bei Frost mähen. Die Halme sind dann sehr brüchig.

- Auch bei Nässe solltest du das Rasenmähen sein lassen, wenn du großen Wert auf ein gleichmäßiges Ergebnis legst.

- Im heißen Sommer mit Temperaturen über 30 Grad Celsius ist es sinnvoller, erst in den Abendstunden zu mähen. Der Rasen darf nicht zu trocken sein (Brüchigkeit der Halme) - vergiss also nicht, ihn ausreichend zu bewässern.

- Mähe Böschungen stets quer zum Hang - für ein gleichmäßiges Ergebnis und zu deiner eigenen Sicherheit.

Nach Neuansaat mit oder ohne Fangkorb mähen?

Hier scheiden sich die Geister.

Die einen sagen "ja" - mit der Begründung, dass der geschnittene Rasen quasi als Dünger liegen bleibt.

Die anderen sagen "nein" -  mit der Begründung, dass die geschnittene Rasenschicht eher zu Fäulnis, Moosverfilzung und Pilzkrankheiten führt.

Tipp: Kaufst du dir bei uns im Markt einen Mulchmäher, kannst du nach der Neuansaat ohne Fangkorb mähen. Bei so einem Rasenmäher-Modell wird das Schnittgut ultrafein zerkleinert. Es fällt zwischen den Gräsern auf den Boden und dient als organischer Dünger. Bei anderen Rasenmähern ist (auch) nach der Neuansaat das Mähen mit Fangkorb sicherer.